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Die Seite über Zeitschriften, Magazine und Zeitungen der unterschiedlichsten Fachrichtungen

Mit über 20000 Zeitschriften und Zeitungen scheint der Markt der Printmedien in Deutschland vollkommen übersättigt. Bei einem näheren Blick wird einem allerdings klar, dass es zwischen den einzelnen Medien verschiedene Schwerpunkte gibt.

Zeitung oder Zeitschrift?

Es gibt einige relevante Unterschiede zwischen Zeitungen und Zeitschriften. Während Zeitungen mindestens einmal wöchentlich oder sogar täglich erscheinen, sind die Zeitabstände bei Zeitschriften, auch Magazine genannt, in der Regel größer. So gibt es sie jede Woche oder alle 14 Tage sowie monatlich oder in noch größeren Zeitrahmen.

Zeitungen befassen sich mit aktuellen Neuigkeiten; bieten einen Anzeigenmarkt und weisen einen universellen Inhalt auf. Außerdem sind sie für jeden zugänglich. Zeitungen werden in diverse Rubriken eingeteilt, in denen es wiederum um Aktualität geht.

Zeitschriften befassen sich meistens nur mit einem Spezialgebiet und bieten passend dazu gegenwartsnahe aber auch langlebige Informationen. Magazine dienen der Unterhaltung und der allgemeinen Bildung und der Erweiterung von Kenntnissen.

Zeitungen bestehen aus losen, dünnen ineinander gelegten Blättern und sind zum Teil großformatig. So gibt es Formate bis zu 375 x 528 Millimeter pro Seite. Unterschiedliche Magazine verfügen fast immer über handliche und einander ähnliche Formate. Allgemein gibt es sie broschiert. Sie haben einen flexiblen Umschlag und werden meistens zusammengeheftet. Das verwendete Papier ist oft hochwertiger, als bei Zeitungen - so die grundlegendsten Fakten bei der Differenzierung von Zeitungen und Zeitschriften.

Zeitungen bieten Aktualität und Anzeigen

Wie schon erwähnt geht es in Zeitungen um aktuelle Berichterstattung. So werden Nachrichten, also Zeitungsartikel, von Journalisten verfasst und damit der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Diese Nachrichten werden den verschiedenen Themen der diversen Rubriken zugeordnet. Die häufigsten Themenbereiche bei Zeitungen sind Sport, Politik, Kultur, Wirtschaft, Zeitgeschehen und natürlich Lokales. Es gibt lokale, regionale und überregionale Zeitungen. Gerade bei lokalen und regionalen Zeitungen findet sich oft ein größerer Anzeigenmarkt. Dieser ist teils gewerblich und teils privat.

Die Auflagen von Zeitungen sind sehr unterschiedlich. So beträgt die Auflage der Bildzeitung, Deutschlands größter Boulevardzeitung, durchschnittlich 2435860 Exemplare, während bei ländlichen Provinzblättern der Bedarf schon mit 10000 Exemplaren abgedeckt ist. Zeitungen gibt es zu kaufen, als Abo oder gratis. So haben Verbandsgemeinden und Städte ihr eigenes kostenloses Wochenblatt um die Bürger mit teils wichtigen, teils interessanten Informationen zu versorgen.

Im Gegensatz zu hochaktuellen Tageszeitungen sind diese allerdings nur für den lokalen Bereich gedacht und befassen sich kaum mit Nachrichten von nationaler oder internationaler Bedeutung.

Geschichtlich betrachtet gibt es Zeitungen schon seit dem 17. Jahrhundert und treten allmählich ihrem Ende entgegen, da Onlinezeitungen mittlerweile eine zu große Konkurrenz für ihre aus Papier bestehenden Vorfahren sind.

Zeitschriften bieten spezielle Vielfalt

Der größte Unterschied zu Zeitung ist, das Magazine sich oft auf ein bestimmtes Metier spezialisiert haben. So ist für jeden etwas dabei. Außerdem werden bei Zeitschriften Layout und Bilder mehr in den Vordergrund gestellt. Die Verlage der Zeitschriften gehen mit der Zeit und bringen immer wieder neue Printmedien heraus. Der Trend, von Zeitung zur Onlinezeitung, ist bei Magazinen sogar oft gegensätzlich. Gerade im kreativen und kulinarischen Bereichen sind so aus einigen Internetportalen neue Zeitschriften entstanden, die ihre Leser auch im Papierformat begeistern. Begeistern sollen diese Magazine natürlich alle und daher ist für jede Zielgruppe das Passende dabei.

Für große Zielgruppen

Publikumszeitschriften sind im Gegensatz zu Fachzeitschriften für nicht berufliche Bereiche vorgesehen. Sie besitzen große Auflagen, bieten Unterhaltung, praktische Informationen und sind in ihren Themengebieten fachlich kompetent. man fasst sie auch unter dem Begriff "General Interest" zusammen (das Gegenteil: "Special Interest").

Junge Leser

Es gibt schon Zeitschriften für Kinder ab einem Jahr. Diese sind kindgerecht angepasst und zeigen Bildergeschichten, Ausmalbilder, Tierposter und weiteres. Für jedes Alter gibt es angemessene Zeitschriften, die sich dem Sprachniveau und dem Verständnis anpassen. Im Jugendalter ist die Bravo die größte Jugendzeitschrift in Deutschland. Aber auch ähnliche Magazine wecken das Interesse an Musik und Stars und bieten Beratung zum Thema Beziehung und Sexualität. Spezielle Mädchenzeitschriften widmen sich den Belangen und Interessen heranwachsender weiblicher Teenager. Die älteste Jugendzeitschrift wurde übrigens 1876 gegründet.

Universell oder speziell

Universelle Zeitschriften haben oft einen politischen Inhalt und bieten Informationen für die überwiegende Mehrheit, außerdem liefern sie zeitnahe und allgemeinbildende Reportagen.

Spezielle Zeitschriften widmen sich den privaten Interessen der einzelnen Leser. Sie bieten viel Informationen über spezielle Themenbereiche. Sportmagazine sind ein Beispiel dafür. Andere häufige Gebiete sind Autos, Computer und Reisen sowie Kultur, Lifestyle, Wohnen und Technik. Innerhalb dieser Bereiche gibt es wiederum Spezialgebiete für die Zeitschriften gedruckt werden. Beispiele hierfür wären, um beim Thema Sport zu bleiben, Motorsport- oder Fußballmagazine. Auch für Freizeitaktivitäten und Hobbys gibt es etliches Lesematerial. Ob Angeln, Kochen, Backen, Basteln, Handarbeiten, Fitness, Fotografie und anderen Freizeitbeschäftigungen, fast jeder Bereich hat sein eigenes Journal.

Illustrierte, TV und Rätsel

Bekannt als Regenbogenpresse wird bei der Illustrierten dem menschlichen Bedürfnis nach Tratsch und Klatsch Genüge getan. Teils ernsthafte, teils Beifall begehrende Berichte über Prominente, Skandale und Adlige bilden den Hauptteil dieser Zeitschriften. Oftmals werden solche Informationen auch in Programmzeitschriften integriert, ebenso wie diverse Rätsel. Es gibt aber auch TV-Magazine, die sich ausschließlich dem Fernsehen widmen und die oft als Zugabe zur Tageszeitung zur Verfügung stehen.

Frauen und Männer

Eine große Zielgruppe besteht aus dem weiblichen Teil der Bundesrepublik. So wenden sich viele Magazine mit Themen wie Mode, Kosmetik, Kochen, Gesundheit und Psychologie an die Damen. Auch diverse Ratgeber dazu werden gerne gelesen. Im Laufe der Jahre haben sich die Magazine dem Bild der modernen Frauen angepasst. So gibt es Tipps zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie; Karrierechancen und bei den Schwierigkeiten alleinerziehender Mütter.

Die Herren der Schöpfung haben ihren eigenen Markt an Magazinen. Eines der Bekanntesten ist der Playboy, der mit seinem erotischem Inhalt schon seit 1953 die erotischen Phantasien der Männer anregt. Außer weiteren Erotikmagazinen gibt es aber noch andere Zeitschriften, die das Männliche Interesse wecken sollen. Hauptsächlich befassen sich diese mit Fitness, Lifestyle und Technik.

Zeitschriften vom Fach

Eine Fachzeitschrift wird hauptsächlich für beruflich Interessierte herausgebracht. Es geht um Fachwissen und Weiterbildung. Der größte Teil wird an Abonnenten ausgegeben. Die höchsten Titelzahlen gibt es im Bereich Medizin; Wissenschaft und Naturwissenschaft; Dienstleistungsgewerbe; Handel; Industrie; Wirtschaft und natürlich Handwerk. Fachmagazine bieten immer zeitnahe Informationen. Die größte Untergruppe sind wissenschaftliche Fachzeitschriften. Sie dienen der Veröffentlichung von neuen Methoden und Techniken; aktuellen Trends und den neuesten Ergebnissen aus Wissenschaft und Forschung international.

Ganz zum Schluss erwähnenswert sind Mitglieds- und Vereinszeitungen, die es in unterschiedlichen Mengen gibt. Interessant ist das Deutschlands größter Automobilclub mit seinem Magazin ADAC Motorwelt die auflagenstärkste Zeitschrift in Deutschland war. Ob das nach mehreren Skandalen so bleibt, ist fraglich.


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